Die Krise auf der Krim

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Keine Woche ist es her, dass sich die Lage in der Krim Region zugespitzt hat und schon hat der russisch-ukrainische Zoff einen Namen: KK, die Krim Krise.

Zum Wochenauftakt hat das Thema KK schon den US-Aktienmarkt belastet. Unter Börsianern wie auch Anlegern breitet sich zunehmend Nervosität aus.

Investoren trennten sich von den riskanteren Anlagen wie Aktien und der Aktienmarkt in Moskau verlor zeitweise mehr als 10 Prozent. Der russische Rubel sank gegenüber dem US-Dollar auf ein Rekordtief.

Während russische Panzer weiterhin Kurs auf die Ukraine nehmen, ist die Lage unübersichtlich.

Russlands Außenminister Lawrow warf der Europäischen Union vor, mit ihrer Einmischung eine Deeskalation zu behindern und „Öl ins Feuer“ zu gießen.

Die EU hatte der Ukraine Unterstützung zugesagt, was in Moskau schon fast als Kriegserklärung gewertet wurde.

Trotzdem versuchen Politiker in der ganzen Welt, die Auseinandersetzung zwischen den Staaten zu entschärfen und weiteres Blutvergießen zu verhindern.

Ein anhaltender Konflikt zwischen der Ukraine und Russland könnte auch die Stabilität der Energieversorgung in ganz Westeuropa gefährden, sollte die Ukraine als Transitland für Erdgas wegen der aktuellen Krise ausfallen.

Nicht nur die Anliegerstaaten der Ukraine sind besorgt über die Krim-Krise, auch Estlands Staatspräsident Toomas Hendrik Ilves äußerte sich besorgt über die Zuspitzung des Konflikts im Süden des „Russischen Reichs“.

Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant sprach vor der Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats von einer Besorgnis erregenden Lage und warnte vor den Folgen.

Die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel will die wirtschaftliche Hilfe für die Ukraine ausbauen und beschwört in gewohnter Manier die guten Geister zur Beilegung des Konflikts.

Außenminister Steinmeier fordert rasche und zuverlässige Beiträge zur Entspannung in der KK, andernfalls würden neben Verhandlungen über Visa-Erleichterungen auch die Gespräche über ein neues Koopertationsabkommen mit Russland ausgesetzt.

Der große Absturz der Börse in Russland sorgt trotz allem weiter für Panik, die Erholung der Weltwirtschaft gerät wieder einmal in Gefahr.

Für Gold-Anleger ist aber auch eine gute Nachricht zwischen den Zeilen zu erkennen: Der Goldpreis ist auf ein Vier-Monatshoch gestiegen.

Das glänzende Edelmetall erreichte jetzt durch die geopolitischen Risiken den höchsten Stand, denn Gold ist wieder als sichere Anlagenform und Krisenwährung gefragt.

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