Deutschlands Banken beschweren sich bei der EU-Kommission

Wie ein neunköpfiger Drache speit die Finanzwirtschaft jetzt Gift und Galle.

Führende Interessengemeinschaften der deutschen Finanzwirtschaft fordern in mehreren vertraulichen (!) Beschwerdebriefen die EU-Kommission auf, die neue Finanzabgabe auf Aktienkäufe in Frankreich und Italien zu verbieten.
Insider wollen erfahren haben, dass die Bankenlobby die geplante EU-Transaktionsteuer so verhindern will.

Damit torpedieren Deutschlands Banken die geplante Transaktionsteuer auf Aktienkäufe im Ausland.

In guten Jahren auf Kosten der kleinen Sparer, mittleren Anleger und Großkunden bis zum Abwinken reich geworden, sehen sie jetzt ihre Felle davonschwimmen.

Aber der Zahltag für die Banken naht…

Es ist abzusehen, dass es für die Banken teuer werden kann. Sie werden Strafen für alte Sünden zahlen, neue Regeln beachten und für die nächste Krise vorsorgen müssen.

Damit die 9 Köpfe des Drachens nicht weiter speien können, werden ihnen jetzt von der Finanzaufsicht mit höheren Bankenabgaben, dem Eigenhandels-Verbot sowie der höheren Eigenkapital-Anforderung die ersten Maulkörbe verpasst.

Mit der Einführung der FTS (Finanztransaktionssteuer) wollen die europäischen Regierungen einen Teil der Steuermilliarden zurückholen, die sie in der Krise für diverse Bankenrettungspakete ausgegeben haben.

Geben ist seliger als nehmen; jetzt ist die Finanzwirtschaft am Zug.

 

Wie KOPP ONLINE soeben meldet, könnten die Banken wohl aus Verzweiflung über die „sinkenden“ Einnahmen schon bald von ihren Kunden Gebühren für Einlagen verlangen.

Heute, wo Banken mit staatlicher Hilfe, also unseren Steuergeldern, aus dem „ELEND“ geholfen wird und die Federal Reserve eine Quantitative Lockerung (QE) betreibt, was eine monatliche Geldverschwendung von zirka 80 Milliarden Dollar bedeutet, welche die Banken auf Kosten der Verbraucher reicher macht, hat sich das Blatt gewendet:

Früher, in den guten alten Zeiten, gab es Zinsen für die Einlagen bei der Bank.
Die Geldhäuser haben mit dem so gesammelten Kapital gearbeitet und dies dem Bankkunde ein wenig vergütet.
Jetzt soll der Kunde dafür bezahlen, dass sich die Bank die Mühe macht, mit seinem Geld zu wirtschaften.

Verrückte Welt!

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