Steht der Supercrash bevor?

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Die Herabsetzung des Leitzinses im Mai 2013 in der Euro-Zone auf 0,25 Prozent konnte als Anfang der schleichenden Enteignung der Sparer gesehen werden. Damit ist der Leitzins für die 17 Euro-Länder auf ein Rekordtief gesunken.

Die Maßnahme der EZB sollte die Wirtschaftskrise in Europa stoppen.

Positive Auswirkungen hatte die Zinssenkung auf Seiten der Großbanken, denn diese kommen so günstig wie noch nie an billiges Zentralbankgeld.

Verlierer sind, wie fast immer, die Kleinanleger und Sparer, deren Vermögen mit der Zinssenkung kontinuierlich zusammenschmilzt.

Aber welche Faktoren identifizieren Charttechniker, wenn sie von einem bevorstehenden Börsencrash sprechen?

Die Börsen in allen Metropolen, wie New York und Frankfurt notieren den DAX derzeit nahe dem historischen Höchststand.

Analysten sind der einhelligen Meinung, dass sich eine Entwicklung wie 1929 abzeichnet, als die Kurse an der Börse explodierten und anschließend zusammenfielen. Geendet hat das damals in der als „Große Depression“ bekannt gewordenen Krise, die nachhaltig das Wirtschafts- und Privatleben auf lange Zeit beeinflusste.

Schon jetzt haben Sparer angesichts sinkender Zinsen kaum Anreize zur langfristigen Geldanlage. Alternativen sind ebenfalls mit Vorsicht zu genießen, denn auch Sparangebote mit höheren Zinsen wie Sparpläne sind nicht wirklich lukrativ. Wer sich jetzt bei Niedrigzins damit langfristig bindet, wird bei anziehenden Zinsen der Verlierer sein.

Genauso sinnlos wie Tagesgeld- oder Festgeldkonten sind Anleihen wegen der niedrigen Erträge.

Außerdem sind die hohen Abschlussgebühren Gift für den Kapital- oder Vermögensaufbau.

Derzeit in Aktien zu investieren, ist für den Kleinanleger oder Sparer aus den oben genannten Gründen ebenfalls riskant, denn die Entwicklung ist nach Aussagen der Analysten im Moment nicht vorherzusagen.

Verlierer werden immer die kleinen Leute sein, denn mit Staatsgeldern gestützte Finanzinstitute haben in der Regel nicht viel zu befürchten. Einen Börsencrash kann man auch nicht vorhersagen. Sonst gäbe es ihn nicht, denn viele Anleger würden gezielt und kontinuierlich die Papiere verkaufen. Ein Crash ist ein spontaner, großer Zusammenbruch, der nur unerwartet eintreffen kann.

Supercrash oder Erholung? Diese Frage wird die Zeit beantworten.

Obwohl einige Experten schon länger vor dem Goldkauf warnen, scheint diese Anlageform wohl die sicherste zu sein. Überhaupt ist bei der augenblicklichen Entwicklung die Investition in Sachwerte als relativ sicher zu sehen, um einen Börsencrash die kalte Schulter zu zeigen.

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